Prüfung 2021 bestanden

Vier neue Teams für die BRH Rettungshundestaffel Unterland e.V.

Am Samstag, den 26.06.2021 fand bei sommerlichen Temperaturen und unter den Augen von Leistungsrichter Georg Runde die erste Prüfung der BRH Rettungshundestaffel Unterland in diesem Jahr statt.
Die Corona-Pandemie machte gerade die Ausbildung der Junghunde für uns nicht einfach. Oft durfte nur in sehr kleinen Gruppen unter strengsten Hygieneauflagen trainiert werden, über lange Strecken wurde das Training sogar ganz ausgesetzt, sodass die Hundeführer bei der Ausbildung ihrer Hunde lange Zeit nur alleine trainieren konnten.
Umso größer ist unsere Freude, dass trotz dieser sehr harten letzten Monate am heutigen Tag 4 (!) neue Flächenteams den Weg in das Einsatzteam mit Bravour gemeistert haben und die Hauptprüfungen mit großem Erfolg abgelegt haben.
Wir freuen uns riesig mit diesen Teams und sagen herzlich Willkommen im Einsatzteam:
  • Claudia Reiner mit Noomi,
  • Elisabeth Rotermund mit Jolana,
  • Ute Gauweiler mit James und
  • Elke Uzelmeier mit Moriz!
Außerdem standen heute auch noch weitere Wiederholungsprüfungen auf dem Plan, die ebenfalls mit großem Erfolg abgelegt wurden!
Hierzu ebenfalls herzlichen Glückwunsch an:
  • Gerhard Bindereif mit Bobby (Fläche)
  • Katharina Dietz mit Kayla (Fläche)
  • und Hans-Jürgen Hohn mit Falco (Trümmer)
Auch den Teilnehmern der auswärtigen Staffeln, die erfolgreich ihre Haupt- und Wiederholungsprüfungen abgelegt haben, gratulieren wir natürlich recht herzlich und bedanken uns für euer Kommen!
Ein weiterer, ganz besonderer Dank gilt Leistungsrichter Georg Runde für seine jederzeit faire und einsatzorientierte Bewertung!
Wir bedauern, dass wir leider immer noch keine Gäste und Zuschauer bei unserer Prüfung begrüßen durften, hoffen aber darauf, dass dies bei unserer Herbstprüfung im September wieder möglich sein kann!

Trauer um Klaus Würker

Die Rettungshundestaffel Unterland trauert um ihr Ehrenmitglied Klaus Würker

Am 2. November 2020 starb im Alter von 83 Jahren unser Ehrenmitglied, Klaus Würker. Als Leiter der Feuerwehr Heilbronn unterstützte Herr Würker die im Jahr 1974 gegründete und somit älteste privatrechtliche Rettungshundestaffel in Deutschland, mit Kleidung und Ausrüstungsgegenständen. Zusammen mit den Mitarbeitern der Feuerwehr Heilbronn engagierte er sich beim Aufbau der Rettungshundestaffel. Unterstützung bei der Ausbildung und eine Kooperation mit der Feuerwehr Heilbronn sind der Initiative von Herr Würker zu verdanken. Der Aufbau unserer Staffel fand in ganz Baden-Württemberg große Anerkennung. Zahlreiche weitere Staffeln wurden im Lande und später in ganz Deutschland gegründet. Somit war Klaus Würker entscheidend bei der Gründung des Rettungshundewesens in Deutschland beteiligt. Mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft im Jahre 1984 würdigte die Staffel die Arbeit von Klaus Würker. Wir sind dankbar was Klaus Würker für unsere Staffel geleistet hat und werden Ihm ein ehrendes Andenken bewahren. BRH Rettungshundestaffel Unterland e.V.

Prüfung bestanden

Zwei Staffelmitglieder bestanden Prüfung

Heute dürfen wir ein weiteres Einsatzteam in unseren Reihen begrüßen!
Wir gratulieren Jana Altmann und Alanna zur bestandenen Hauptprüfung in der Fläche bei der BRH Rettungshundestaffel Zollernalb!
Vielen Dank für das Ausrichten der Prüfung und vielen Dank auch an Leistungsrichterin Susi Tismer!
Außerdem gratulieren wir Claudia Reiner mit Noomi zur bestandenen Begleithundeprüfung. Ein wichtiger Schritt in Richtung Rettungshund, weiter so!
Hiermit verfügt unsere Staffel nun über 16 geprüfte Flächen-Teams, die  bei Wind und Wetter rausgehen um Menschenleben zu retten!

Trauer um Peter Göttert

Am 25.10.2020 verstarb Peter Göttert nach schwerer Krankheit

Als Landesbeauftragter des Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH) für Baden Württemberg und Gründungsmitglied der BRH-Rettungshundestaffel Mittlerer Neckar blickt Peter Göttert mehrere Jahrzehnte erfolgreiches Engagement im Dienst der Rettungshundearbeit zurück. 34 Jahre ehrenamtliches Engagement Hauptberuflich war Peter Göttert bis August 2015 Realschullehrer aus Leidenschaft. Seine zweite Leidenschaft galt seit 1981 der Rettungshundearbeit. Seine ersten Erfahrungen in diesem außergewöhnlich zeitaufwendigen Ehrenamt sammelte er in der BRH-Rettungshundestaffel Ulm. Im Jahr 1989 wurde auf seine Initiative die ebenfalls zum BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. zählende Rettungshundestaffel Mittlerer Neckar gegründet. Dadurch gelang es, den dicht besiedelten Großraum rund um Stuttgart mit einsatzfähigen Rettungshundeteams abzudecken. Als kontinuierlich treibende Kraft führte er die Rettungshundestaffel Mittlerer Neckar zu einer der größten und leistungsstärksten Rettungshundestaffeln. Bis heute war er die ganzen Jahre zusammen mit seiner Frau Christa bei der Ausbildung der eigenen Rettungshunden aktiv; zuletzt in der BRH Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald e.V. Seine Leidenschaft für Hunde und die Rettungshundearbeit hat er stets mit seiner Ehefrau geteilt. Ein Stratege mit Engagement Durch sein strategisches Talent gelang es ihm, nicht nur die eigene Staffel, sondern die Kräfte und Kompetenzen des Rettungshundewesens Baden Württembergs zu bündeln. Er bevorzugte es immer schon, lieber Brücken zu bauen, anstatt zu trennen. Eine organisations- und fachdienstübergreifende Zusammenarbeit war ihm stets ein hohes Anliegen. Diese Fähigkeit bringt ihm nicht nur die Anerkennung und das Vertrauen der Behörden und der Organisationen im Katastrophenschutz. Auch die Mitglieder der BRH Rettungshundestaffeln Baden Württembergs wissen darum und wählten ihn zum BRH Landesbeauftragten für ihr Bundesland. Diese Funktion nimmt er nun seit bereits über 20 Jahren ein und blickt auf zahlreiche Erfolge zurück. Die baden-württembergischen BRH-Rettungshundestaffeln stellen innerhalb des Landeskatastrophenschutzes den Fachdienst biologische Ortung. Als BRH-Landesbeauftragter hatte Peter Göttert hier die Verantwortung gegenüber dem Innenministerium für alle Belange abzudecken. Als Mitglied im Landesbeirat für Katastrophenschutz in Baden-Württemberg  initiierte er für den Bundesverband Rettungshunde e.V. und das allgemeine Rettungshundewesen eine Vielzahl wichtiger Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem Partnerschaftsabkommen zwischen der türkischen Erdbebenhelfergruppe (EDAK) oder den unverzichtbaren Austausch zwischen in- und ausländischen Einheiten des Katastrophenschutzes. Beim Aufbau der LAGRH Landesarbeitsgemeinschaft Rettungshunde Baden-Württemberg (LAGRH) war wesentlich beteiligt. Heute regelt diese die Zusammenarbeit aller rettungshundeführenden BOS-Organisationen in Baden-Württemberg. Auszeichnungen durch Taiwan Insbesondere die Verbindung zu Taiwan war ihm ein großes Anliegen. Seit dem Erdbebeneinsatz des BRH in 1999 hielt er stets Kontakt zur ständigen Vertretung in München und hat damit wesentlich dazu beigetragen, das der BRH und Katastrophenschutz-/Rettungshunde-Einheiten aus Taiwan gemeinsam ausbilden und trainieren. 2019 wurde Peter Göttert durch den Generalsekretär der ständigen Vertretung von Taipeh, Herrn Hsu Tsong-ming, die Feuerwehr-Medaille Taiwans verliehen. Gleichzeitig wurde er zum Ehrenbürger von Taichung ernannt. Eine Kombination, die es wohl für keinen zweiten Deutschen gab. Die Anerkennung erhielt Peter Göttert wegen seiner Hilfe nach dem sich am 21. September 1999 ereignenden schweren Erdbeben in Zentral-Taiwan. Damals ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 7,3, dem etliche schwere Nachbeben folgten. Dabei kamen insgesamt mehr als 2400 Menschen ums Leben. Peter Göttert war damals Leiter einer Rettungshundestaffel, die zur Suche nach Überlebenden in die Katastrophengebiete gesendet wurde. Ein Jahr später half er mit dem BRH Bundesverband Rettungshunde bei der Gründung eines Such- und Rettungshundezentrums in Taiwan. Dieses wurde in der zum Innenministerium von Taiwan gehörenden Nationalen Feuerbehörde aufgebaut. Im Jahr 2016 lud der BRH die Mitarbeiter der Rettungshundestaffel der Feuerbehörde zur Ausbildung nach Deutschland ein, ein Jahr später entsandte sie Experten zur Ausbildung lokaler Rettungshunde nach Taiwan. Ferner errichte der BRH 2018 zur Förderung des Austausches und der Unterstützung Taiwans und angrenzender Länder sein erstes Auslandsbüro im NGO-Zentrum in Taichung. Dieses koordiniert Ausbildung und Einsätze im asiatischen Raum. Gremienarbeit im BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. Seit vielen Jahren begleitete Peter Göttert Funktionen auf der Ebene des BRH Bundesverbandes. Insbesondere als Vorsitzender der BRH-Landesbeauftragten prägte er als Vorstandsmitglied des BRH über viele Jahre dessen Entwicklung mit und sorgte für einen Ausgleich der Bundes- und Landesinteressen. Über mehrere Jahre hinweg hat er auch den BRH als Landesbeauftragter in Bayern repräsentiert und dort die Akzeptanz des BRH gefördert. Für den BRH hat er tatkräftig seit 2015 den Aufbau des TCRH Training Center Retten und Helfen in Mosbach unterstützt. Verleihung der Stauffer-Medaille Die Landesregierung Baden-Württemberg würdigte ihn 2016 für besondere Verdienste um das Land und seine Leistungen rund um das Rettungshundewesen mit der Staufermedaille. Diese wurde 1977 aufgelegt und wird an engagierte Bürger Baden-Württembergs verliehen, die sich durch außerordentliche Dienste rund um das Bundesland auszeichnen. Der damalige Innenminister Gall hat hier die Persönlichkeit von Peter Göttert treffend dargestellt: „Sie sind Initiator, Motor, derjenige, der einspringt, wenn Not am Mann ist. Sie waren immer daran interessiert, Brücken zu bauen. Sie sind nicht nur Funktionär, sondern auch Praktiker.“ Persönliches Peter Göttert hat Zeit seines Lebens Menschen, Projekte und Ideen in seinem Beruf und seinen Ehrenämtern gefördert. Immer war er dabei authentisch und seine Reden waren stets vorbildhaft. Er war sich nie zu schade, für andere selbstlos und proaktiv tätig zu sein. Er hat nie den Mut verloren und stets die Kraft gefunden, nach einem Rückschritt in einer Sache nochmals von vorne zu beginnen. Mit allem was er dabei erreicht hat ging es ihm darum, Menschen zu helfen. Insbesondere denen, die Gewissheit über das Schicksal ihrer vermissten oder verschütteten Angehörigen erhalten wollten. Darum hat er die Rettungshundearbeit zu seinem Lebensinhalt gemacht und dabei vieles bewegt. Selbst im Krankenstand hat er bis zum Schluss noch für den BRH gewirkt. Peter Göttert hinterlässt seine Ehefrau Christa, Kinder und Enkelkinder. In stillem Gedenken an unseren Peter.

Wir verabschieden uns in Trauer von Dr. Helmut Haller

Dr. Helmut Haller, langjähriger Präsident und heutiger Ehrenpräsident des BRH Bundesverbandes Rettungshunde e.V., am 09. Oktober 2020 überraschend verstorben.

16 Jahre lang prägte und lenkte Helmut Haller als Präsident die Geschicke der größten und ältesten sowie weltweit tätigen rettungshundeführenden Organisation – des BRH Bundesverbands Rettungshunde e.V. „Helmut Haller hat uns aus der Kreisliga geführt und zum Global Player gemacht“, umreißt Beiratsvorsitzender und BRH-Vorstandsmitglied Peter Göttert Hallers Lebenswerk. 1996 entscheidet sich Helmut Haller dazu, Mitglied im BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. zu werden. Er schließt sich einer Staffel unweit seines Wohnorts an und beginnt die klassische Rettungshundeausbildung; wird Suchtrupphelfer und schließlich Rettungshundeführer. Im Jahr 2000 wählt ihn der Verbandstag zum Präsidenten. An diesem Tag übernimmt Haller eine Organisation ohne die dringend erforderlichen professionellen Strukturen. Trotz drei erfolgreichen Auslandseinsätzen im Jahr 1999 und hervorragender nationaler Arbeit mangelt es dem BRH zu diesem Zeitpunkt auch an finanziellen Mitteln. „Damals mussten wir überlegen, wie wir Briefe an unsere Mitglieder verschicken konnten, damit es nur nichts kostet“, erinnert sich Peter Göttert. Mal erbarmte sich der eine, mal kam der andere aus dem Präsidium für die Kosten auf.  Mit Helmut Haller, der ursprünglich bei Nokia eine Position im Management einnahm, veränderte sich für vieles. Er erkannte, dass dem Bundesverband eine klare Struktur fehlte und richtete Referate ein, gliederte die verschiedenen Aufgaben und benannte Verantwortliche. Damit schuf er die noch heute gültige organisatorische Struktur des Verbandes. Durch die gezielte Öffentlichkeitsarbeit entstand ein breites Netzwerk an Förderern und verbesserte die finanzielle Situation der gemeinnützigen Organisation.  Unter der Leitung von Helmut Halle verwandelte sich der BRH in einen bedeutenden Verband, dessen Expertise auch von Rettungshundeführern anderer Länder geschätzt wird. Heute sind unter dem Dach des BRH Bundesverband Rettungshunde ungefähr 90 nationale Staffeln sowie Mitgliedsorganisationen aus der Schweiz, den Niederlanden, Japan, Taiwan und Nepal aktiv. Die Hauptaufgabe der nationalen BRH Staffeln ist bis heute die polizeilich beauftragte Suche nach vermissten Menschen. 1.900 Einsatzkräfte, 720 geprüfte Hunde und 1.130 Hunde in Ausbildung stehen hierfür rund um die Uhr für Anforderer zur Verfügung. Die Einsätze sind für die Betroffenen und ihre Angehörigen kostenfrei.  Helmut Haller professionalisierte jedoch nicht nur die nationalen Strukturen, sondern stellte bereits früh die Weichen für die Professionalisierung der Auslandseinsätze. Heute steht der BRH gemeinsam mit der Auslandsorganisation I.S.A.R Germany für internationale Einsätze und Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. Alle für die hohen Anforderungen von Auslandseinsätzen ausgebildeten Teams sind und werden in regelmäßigen Intervallen nach UN/OCHA-und nach WHO-Kriterien zertifiziert. Der Schwerpunkt liegt hier bei first-response Einsätze kurz nach Eintritt eines Schadensereignisses. Darüber hinaus werden von BRH und I.S.A.R Germany im Rahmen von mittel- bis langfristigen Hilfsmaßnahmen nationale und internationale Projekte im Bereich Capacity Building durchgeführt.  Bei allem Engagement zum Wohle des Verbands blieb Helmut Haller stets Zeit für seine eigenen Hunde, für die er ein ganz besonderes Händchen bewies. Mit mehreren Partnern auf vier Pfoten erreichte er die höchste Prüfungsstufe und glänzte stets mit Bestnoten – eine Leistung, die Mensch und Hund als Team erreichten. „Für Helmut ging es immer um das Wohl seiner Hunde“, sagt Göttert. Eine Philosophie, die er auch in seine bundesweite Verbandsarbeit trug.  Bereits früh erkannte Helmut Haller, dass der BRH Bundesverband Rettungshunde in die professionelle Ausbildung seiner Teams investieren muss. „Gute Ausbildung ist unser Produkt“, pflegte er zu sagen. Neben der Schaffung der hierfür notwendigen Strukturen für Mensch und Hund war die Gründung und der Aufbau des ersten weltweiten Ausbildungszentrums für Rettungshunde ein zentraler Punkt.  So entstanden mit dem Erwerb des Anita-Thyssen-Heims in Hünxe (Nordrhein-Westfalen) das erste BRH-Ausbildungszentrum und die Geschäftsstelle des BRH. Nur wenige Jahre später legte Haller den Grundstein für das Trainingszentrum in Malchin (Mecklenburg-Vorpommern) und begleitete die Gründung des heutigen Training Center Retten und Helfen in Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis (Baden-Württemberg). Durch diese Maßnahmen steht den Mitgliedern des BRH heute das in diesem Fachbereich weltweit größte Ausbildungssystem zur Ausbildung von Rettungshunden und Einsatzkräften kostenfrei zur Verfügung.  Seine Leistungen rund um den Verband wurden und werden nicht nur von den Mitgliedern honoriert. Denn am Freitag, 20. April 2018 überreichte der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, Helmut Haller das Bundesverdienstkreuz. Eine Tatsache, die den Mann, der nie viel von Ehrungen hielt, doch „ganz unglaublich“ freute. Nach 16 erfolgreichen Jahren schied Helmut Haller zum Verbandstag 2016 aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch aus dem BRH-Präsidium aus. Seither ist er Ehrenpräsident. Nach seiner Gesundung erklärte er sich bereit, den Vorsitz des Vorstandes der Stiftung „Retten und Helfen“ des BRH Bundesverbandes Rettungshunde e.V. zu übernehmen. Dieser Aufgabe kann er nun leider nicht mehr nachkommen.  Dr. Helmut Haller hat Zeit seines Lebens trotz schwerer persönlicher Schicksalsschläge unternehmerisch Visionen verfolgt, mit Herz und Verstand professionelle Rettungshundearbeit praktiziert, mit seinen Präsidiums- und Vorstandskollegen zusammen ständig gemeinsam Herausforderungen angenommen, Innovationen vorangetrieben und ist für alle BRH-Mitglieder trotzdem immer „Unser Helmut“ geblieben.  Die BRH-Mitglieder, BRH-Funktionäre und BRH-Hauptamtliche werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Ruhe in Frieden, Helmut.

Rettungshundeübung in ehemaligem Heilbronner Traditionskaufhaus

Noch ein letztes Mal herrscht Bewegung im ehemaligen Kaufhaus Barthel Heilbronn

 Die Möglichkeit, in einem Abrissgebäude trainieren zu können, ist immer ein Highlight für die Rettungshundeteams der Staffel Unterland. Leider gibt es immer weniger Gelegenheiten dazu. Herbert Röger von der Firma SER verschaffte der Staffel nun die Chance, im ehemaligen Modehaus Barthel einsatznah in den Trümmern üben zu können. Da das Gebäude schon teilweise abgerissen wurde war vorsichtiges Arbeiten wichtig, denn im hinteren Bereich ging es ins Leere. Es gab viele Trainingsmöglichkeiten: vom stockdunklen Keller bis in die dritte Etage. Für jeden Ausbildungsstand der Hunde war etwas dabei. So konnten sehr intensive und effektive Suchen durchgeführt werden. Für die „alten“ Heilbronner der Staffel war das Training auch mit ein wenig Wehmut verbunden, denn sie hatten schöne Erinnerungen an frühere Shoppingtouren im Barthel. Aber es erfüllte auch ein wenig mit Stolz, einer der letzten gewesen zu sein, die diesem Haus nochmals etwas Leben eingehaucht haben.

Herbstprüfung bei der Rettungshundestaffel Unterland

Verstärkung bei Flächen- und Trümmerhunden

                                                            
Vom 18.-20.09.2020 fand die diesjährige Herbstprüfung bei der RHS Unterland statt.
Leider mussten die diesjährigen Prüfungen Corona bedingt unter strengem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
Aber auch die Abläufe für die „Internen“ waren in diesem Jahr etwas ganz „besonderes“.
Trotzdem freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr auch vier Spurprüfungen und eine Negativ-Prüfung im Bereich Mantrailing ausrichten durften. Hiervon wurden drei Spurprüfungen mit Erfolg abgelegt. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Am Sonntag fanden die Flächen- und Trümmerprüfungen statt.
Auch hier können wir einigen Prüflingen zu ihren bestandenen Prüfungen gratulieren.
Ganz besonders freuen wir uns über drei erfolgreich abgelegte Hauptprüfungen von Kai Weeber mit Debbie und Claudia Nagel mit Luna im Bereich Fläche und Hedi Frey mit Ebony im Bereich Trümmer!
Natürlich möchten wir uns auch bei allen anderen auswärtigen Prüflingen für ihr Kommen bedanken und zu den erfolgreich abgelegten Prüfungen gratulieren!
Ein weiteres großes Dankeschön geht an die Leistungsrichterin Judith Preuss für das sehr faire aber vor allem auch einsatzorientierte Richten in allen drei Sparten!

Hilfsorganisationen unterstützen sich gegenseitig

Rettungshundestaffel erhält einen Container

                                                            
 
Spontane Hilfe bekam die Staffel Unterland beim Stellen und Positionieren eines waldgrünen Containers, in dem z.B. die staffeleigenen Übungsgeräte wetterfest untergebracht werden sollen. Mit großem Gerät rückte das THW vom Ortsverein Heilbronn an unserem Staffelgelände an. Mit dem Kran des LKW konnte der Container sicher abgeladen werden und wurde dann mit dem THW Bagger professionell an der richtigen Stelle positioniert.
Herzlichen Dank an alle fleißigen Helferlein!

Rettungshundestaffel Unterland zu Besuch bei den Solothurnern Rettungshunden

Städtepartnerschaft verbindet Rettungshundestaffeln

                                                            

Bei bestem Bergwetter machten sich 24 Mitglieder der Rettungshundestaffel Unterland mit 19 Hunden auf den Weg zu den Solothurner Redogs zum gemeinsamen Training. Auf ausgedehnten Almflächen in den Bergen des Schweizer Juras wurden lange, aber auch steile Strecken von den Hunden abgesucht, was von Zwei-und Vierbeinern gute Kondition abverlangte. Aber auch das Trümmertraining kam nicht zu kurz und wurde in zwei Übungsdörfern abgehalten, wo nahezu sämtliche, realistische Schadensszenarien nachgestellt werden konnten. Bei den, von den Solothurner Freunden, gut vorbereiteten und einfallsreichen Übungen fand ein intensiver Erfahrungsaustausch statt. Auch die Verpflegung und Unterkunft war wieder hervorragend organisiert. Und natürlich kam auch der gemütliche Teil am Abend nicht zu kurz und die mittlerweile entstandenen Freundschaften wurden weiter intensiviert. Es waren wie immer wunderschöne, intensive Tage mit effektivem Arbeiten und sehr nettem Miteinander. Das tolle Wetter war noch das Sahnehäubchen obendrauf. Schon jetzt freut sich die Staffel Unterland wieder auf den Gegenbesuch der Schweizer im nächsten Jahr in Heilbronn.

Blaulichttag auf der BUGA Heilbronn

Rettungshundestaffel beim Blaulichttag auf der BUGA                                                           

Bei hochsommerlichen Temperaturen präsentierte sich die BRH Rettungshundestaffel Unterland am Sonntag neben vielen anderen Blaulichtorganisationen auf dem Buga-Gelände in Heilbronn.
Ein Großaufgebot von Einsatzkräften der Feuerwehr Heilbronn, Polizei, Zoll, DRK, ASB, THW, DLRG, Bundeswehr und der Notfallseelsorge zeigten was sie im Ernstfall zu bieten haben.
Neben einer großen Fahrzeug- und Geräteschau der Organisationen besuchten zahlreiche Zuschauer  die Vorführungen der Rettungshundestaffel. Sämtliche Fragen zu den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und der aktuellen Technik wurde den interessierten Besuchern gerne und ausführlich vom fachkundigen Personal beantwortet.