Die Förderbandröhre der ehemaligen Zellulosefabrik in Attisholz bei Solothurn ist mehr als 100 m lang und irgendwo in dieser dunklen Röhre ist die Person  versteckt, die Gina, die belgische Schäferhündin der Schweizer Rettungshunde   „Redog  Solothurn „ während ihres anspruchsvollen Trainings finden soll. Eine Delegation der Rettungshundestaffel Unterland verfolgte  interessiert, wie konzentriert  Gina die menschliche Witterung ausarbeitete und schließlich zuverlässig die „vermisste Person“ anzeigte.  
Im Rahmen der Partnerschaft zwischen Heilbronn und Solothurn knüpften  die Mitglieder der Rettungshundestaffel Unterland erste Kontakte zu den Solothurner Rettungshundlern  und fuhren zum ersten Kennenlernen in die Schweiz. REDOG ist eine gemeinnützige, humanitäre Freiwilligenorganisation, die dem Bund und den Kantonen rund um die Uhr geprüfte Rettungshundeteams  für die Trümmer- und Geländesuche für Einsätze im In- und Ausland zur Verfügung stellt, ähnlich wie der deutsche Bundesverband Rettungshunde BRH, dem die Staffel Unterland angehört.
Beim Besuch des Trümmertrainings im großen stillgelegten Fabrikgelände wurde zwischen den deutschen und Schweizer Hundeführern viel gefachsimpelt, Ausbildungsmethoden ausgetauscht und über die verschiedenen Prüfungsbedingungen in der Schweiz und in Deutschland informiert. Man fand sich sofort sympathisch und beim gemeinsamen Abendessen auf der Hütte wurde beschlossen, dass man sowohl in Heilbronn als auch in Solothurn ein gemeinsames Training auf die Beine stellen wird.
Die Schweizer hatten das Wochenende perfekt vorbereitet und so rundete eine sehr informative Stadtführung (die von der Stadt Solothurn im Rahmen der Städtepartnerschaft zur Verfügung gestellt wurde) durch das noch winterkalte  Solothurn den  harmonischen Besuch ab. Schon im Mai werden die Unterländer Staffelmitglieder wieder in die Schweiz fahren um ein erstes gemeinsames Training durchzuführen.

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