Suchaktion bei Kirchardt wird fortgesetzt

Kirchardt 

Bei einer groß angelegten Suchaktion in einem Waldstück zwischen Kirchardt und Fürfeld ist die Polizei am Donnerstag nicht fündig geworden. Eine Passantin hatte dort angeblich Hilfeschreie gehört.

 

Am Donnerstag gegen 14 Uhr hatte eine Spaziergängerin nach Angaben der Polizei Frauenschreie am Waldrand  bei Kirchardt gehört. Nach ihren Angaben sollen die Schreie aus Richtung des Grillplatzes beim Schwaigerner Wegs gekommen sein. Außerdem soll die Zeugin zwei männliche Personen gesehen haben, die aus Richtung der Schreie gerannt kamen und mit einem weißen Kastenwagen davonfuhren.

Die Polizei konnte kein mögliches Geschehen ausschließen, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Wald beim Schwaigerner Weg südlich der B39 gab es deshalb eine große Suchaktion nach einer unbekannten Person. Die Polizei suchte mit mehreren Streifen und Polizeihunden. Ein Hubschrauber mit Wärmekamera half aus der Luft.

Wald bis kurz vor Mitternacht durchkämmt

Außerdem unterstützen 47 Kräfte von Rettungshundestaffeln die Suche. Zunächst war die Rettungshundestaffel Unterland vor Ort. Um das große Waldstück absuchen zu können, verständigte sie Kollegen aus Ludwigshafen und Mannheim sowie vom Technischen Hilfswerk Heidelberg.

Die Suchaktion dauerte am Donnerstagabend bis nach 23 Uhr. Gefunden wurde aber niemand. "Es gab keinen neuen Anhaltspunkt", sagt ein Helfer der Rettungshundestaffel Unterland.

Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Sachdienliche Hinweise zum Geschehen nimmt die Polizei in Eppingen unter der Telefonnummer 07262 6095-0 entgegen. das/het