23.05.2014: Balkan-Fluthilfe - BRH übergibt Hilfsgüter in der Krisenregion


Rund eine Tonne Medikamente und Hilfsmittel konnten heute an das Krankenhaus der Stadt Orasje übergeben werden.

Da die Recherchen vor Ort ergaben, dass weitere Hilfslieferungen aufgrund des erhöhten Bedarfs an medizinischen Gütern dringend benötigt werden, startete heute ein weiterer Hilfstransport aus Deutschland Richtung Bosnien.

Der BRH und die I.S.A.R arbeiten hier mit der Organisation "Apotheker helfen" zusammen, der Transport wird am Montag in Bosnien erwartet.

Martin Biermann, BRH Auslandskader,  schildert die Situation als sehr ernst. "Viele Häuser stehen meterhoch unter Wasser. Auch das Krankenhaus in Orasje ist betroffen. Das Hochwasser hat dort die komplette Krankenhausapotheke sowie die Küche zerstört." Er betonte jedoch, dass die Menschen sehr ruhig und zuversichtlich seien, trotz weiterer drohender Regenfälle.

Spenden: www.aktion-deutschland-hilft.de

Hilfe für Hochwasseropfer in Bosnien - BRH bringt Medikamente in Katastrophenregion

Der BRH startet zusammen mit action medeor und I.S.A.R. Germany eine Hilfsaktion für die Hochwasseropfer in Bosnien.

Die Gemeinde Orasje hat um Unterstützung gebeten. Dort werden dringend Medikamente und medizinisches Material benötigt. Die drei Hilfsorganisationen werden in einer gemeinsamen Aktion eine Tonne Material auf den Weg bringen; darunter Medikamente gegen Durchfallerkrankungen, Antibiotika, Schmerzmittel und Wasserentkeimungstabletten.

Begleitet wird der Transport von vier Einsatzkräften des BRH Bundesverband Rettungshunde und der I.S.A.R. Germany. Diese sollen die Medikamente übergeben und gleichzeitig erkunden, welche Hilfe weiterhin benötigt wird.

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Internationaler Einsatz Serbien

In Kooperation mit der I.S.A.R. Germany hat der BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. intensiv einen Einsatz im Hochwassergebiet in Serbien geprüft. Auf Basis eines internationalen Hilfeersuchens der serbischen Regierung sollten in Abstimmung mit der serbischen Botschaft in Berlin Medicals, Höhenretter und die Kameradrohne in die Katastrophenregion um Belgrad entsandt werden. Das Informations- und Lagezentrum wurde besetzt und stand in engem Kontakt mit dem serbischen Innenministerium.

Die laufenden Absprachen ergaben, dass derzeit ein entsprechender Einsatz nicht erforderlich ist. Die Vorbereitungen wurden deshalb abgebrochen.